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Pressemitteilung: Institut für Inklusive Bildung prämiert.

By Knud Kasten on 29.06.2017

Pressemitteilung

 

Sperrfrist  bis Montag, 26. Juni 2017 um 10.00 Uhr

 

Institut für Inklusive Bildung als „Ausgezeichneter Ort“ 2017 prämiert.

Berlin, 26.06.2017. In Berlin wurde heute das Institut für Inklusive Bildung als „Ausgezeichneter Ort“ im Wettbewerb „Land der Ideen“ geehrt. Zum Jahresmotto „Offen denken – Damit sich Neues entfalten kann“ zeigt das Institut für Inklusive Bildung aus Kiel, wie eine zukunftsweisende Innovation bundesweite und internationale Wirkung erzeugt. Eine hochkarätig besetzte Jury wählte das Institut für Inklusive Bildung unter rund 1.000 eingereichten Bewerbungen aus.

Isabell Veronese erklärte für die Bildungsfachkräfte des Instituts: „Wir alle freuen uns sehr, dass unser Institut seit heute ein ausgezeichneter Ort im Land der Ideen ist. Damit werden die Leistungen der Menschen mit Behinderungen geachtet und ausgezeichnet“. Welche enormen Wirkungen die Bildungsfachkräfte erzeugen, belegen ihre Leistungen: Allein in diesem Jahr haben sie schon 30 Veranstaltung durchgeführt und dadurch mehr als 1.500 Personen direkt erreicht. „Diese Leistungen können sich sehen lassen. Auf die Bildungsfachkräfte kann man wirklich stolz sein“, erklärte der Geschäftsführer des Instituts für Inklusive Bildung, Dr. Jan Wulf-Schnabel.

Er ergänzte: „Ohne die Innovationsfreude an unseren Hochschulen und die tatkräftige Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und des Integrationsamtes wären wir nie so erfolgreich geworden.“ Das Leuchtturm-Modell strahlt weit über Schleswig-Holstein hinaus. Noch dieses Jahr startet die nächste Qualifikation in Baden-Württemberg. Am Hochschulstandort Heidelberg werden dann die nächsten sechs Menschen mit Behinderungen zu Bildungsfachkräften. In den nächsten fünf Jahren werden zehn weitere Hochschulstandorte folgen, sodass insgesamt 60 Bildungsfachkräfte weit mehr als 10.000 Bildungskontakte pro Jahr schaffen. Mit Blick auf diese Zukunft und die neue Landesregierung erklärte Wulf-Schnabel: „Wir würden uns sehr freuen, wenn die neue Ministerin und ihr Staatssekretär diesen Erfolgstransfer aus Schleswig-Holstein heraus mit befördern. Die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsministerium ist für uns eine unverzichtbare Stärke.“

 

Pressekontakt:

Gesa Kobs

0152 08536041

kobs@inklusive-bildung.de

www.inklusive-bildung.org

 

 

Zum Institut für Inklusive Bildung:

Das Institut für Inklusive Bildung entwickelt und realisiert Bildungsangebote an Fach- und Hochschulen mit und durch Menschen mit sogenannten geistigen Behinderungen. Personen, die bisher in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung tätig sind, durchlaufen eine dreijährige Vollzeit-Qualifizierung zur Bildungsfachkraft. Als qualifizierte Bildungsfachkräfte vermitteln sie Studierenden sowie Lehr-, Fach- und Führungskräften wie Inklusion praktisch funktioniert. Dafür thematisieren sie die Lebenswelten, spezifischen Bedarfe und Fähigkeiten von Menschen mit Behinderungen. Ihre innovativen Bildungsleistungen erzeugen eine hohe Nachfrage und sie steigern die Praxisqualität der Aus- und Weiterbildung. Zugleich entstehen am Institut für Inklusive Bildung Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. All das ist ein Novum in der globalen Hochschullandschaft und erregt ein breites internationales Interesse.

Das Institut für Inklusive Bildung ist eine selbstständige, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel angegliederte Einrichtung. Es wird durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein gefördert. In seiner Rechtsform ist das Institut für Inklusive Bildung eine gemeinnützige GmbH. Gesellschafterin ist die Stiftung Drachensee.

 

Vierte Auszeichnung in kurzer Zeit

Im letzten Jahr erreichte das Institut für Inklusive Bildung den ersten Platz des bundesweiten Inklusionswettbewerbes der Gold-Kraemer-Stiftung. Im Februar dieses Jahres wurde das Institut als innovatives Vorhaben auf der Zero Project Conference im UN Büro in Wien vor 500 Vertreterinnen und Vertretern aus über 70 Nationen ausgezeichnet. Dann folgte im Mai die Würdigung des Institutsgeschäftsführers, Dr. Jan Wulf-Schnabel, als Ashoka-Fellow. Mit der Zugehörigkeit zur Ashoka-Stiftung gehört Wulf-Schnabel zum weltweiten Netzwerk herausragender Gründungspersönlichkeiten in sozialen Organisationen, Unternehmen und Bewegungen.

 

Zu „Deutschland – Land der Ideen“:

„Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den BDI. Die Deutsche Bank ist seit 2006 Partner und Nationaler Förderer des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Ziel ist es, Innovationen aus Deutschland im In-und Ausland sichtbar zu machen und die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu stärken.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Gesa Kobs

 

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Gesa Kobs

 

Projektentwicklung

 

 

Hamburger Chaussee 221

24113 Kiel
Germany

Mobil 0049(0) 152 08536041
E-Mail: kobs@inklusive-bildung.org
www.inklusive-bildung.org

www.drachensee.de

 

Sitz der Gesellschaft:  Kiel

Vorstand: Klaus Teske

Vorsitzender des Stiftungsrates: Prof. Dr. Hans Klaus

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